Wandern
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Claudia Heilleis
Jakob-Kast-Str. 3
69181 Leimen
Tel.: 06226/3097
Abteilung Wandern
Abwechslungsreicher Familienurlaub mit dem PKW zu Traumpreisen
die letzten Wanderberichte
Schneewanderung im Kleinen Odenwald
Bei kalter, trockener Witterung fanden sich am Sonntag, den 14. Februar 27 Gauangellocher Wanderfreunde bei Hirschhorn-Ersheim ein, um ein paar Stunden die Schönheit der sich oberhalb des Ortes anschließenden und mit reichlich Schnee bedeckten Waldlandschaft auf Schusters Rappen zu genießen. Über den Unteren Neckarberg, der sich zwischen Ersheim und dem Neckarhäuserhof parallel zum Neckartal als Prallhang bis hinauf zum Berggrat zieht, ging es mit einiger Mühsal durch Schnee und teils vereiste Radladerspuren hinauf zu den Hochflächen des Kleinen Odenwaldes. Der sich fortsetzende, ebene, verschneite und sodann ungespurte Weg ließ nun ein leichteres Vorwärtskommen zu, sodass uns die zauberhafte, weiße Landschaft jetzt zu einer einzigen Freude ward. Als sich der Wald beim Parkplatz Im Höchsten zum stattlichen, im Sonnenschein weißglänzenden Plateau der Gemeinde Schönbrunn auftat, wurde eine längere Pause zum Kräftesammeln eingelegt. Über die Hirschhorner Steige trat die Gesellschaft den Rückmarsch an. Zuerst gut begehbar und ebenerdig, dann immer steiler, schmaler und abenteuerlicher werdend und bis zuletzt im Tiefschnee endend, kamen wir über diesen Weg zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz Neckaralm zurück.
Im Gasthaus Goldene Pfanne in Ersheim kehrte die Gruppe hernach ein und ließ sich mit Speis und Trank wohlverdient bewirten. Allen Dabeigewesenen für`s Mitwandern herzlichen Dank.
Claudia Helleis
Wandern im winterlichen Dossenwald
Zu unserer ersten, sonntäglichen Wanderung im neuen Jahr konnten wir erfreulicherweise, trotz den unsicheren Wetterverhältnissen, 23 Wanderer begrüßen.
In den üblichen Fahrgemeinschaften fuhren wir zu dem etwas versteckt liegenden Parkplatz bei der Kilbourne Kaserne in Schwetzingen. Nach dem 2. Weltkrieg nutzten die bei Heidelberg und Mannheim stationierten amerikanischen Streitkräfte die Flächen als militärisches Übungsgelände. Von hier aus wanderten wir, vorbei an den leerstehenden Wohngebäuden der Kaserne, zum Naturschutzgebiet „Unterer Dossenwald“. Die heftigen Schneefälle der letzten Tage hatten den Wald in eine herrliche Winterlandschaft verwandelt. Am Waldrand entlang wanderten wir unterhalb der großen Düne (mit 112 m die höchste natürliche Erhebung Mannheims) zum Brunnenfeld. In einer kleinen Schutzhütte machten wir eine kurze Schnapspause, die eine angenehme, wärmende Wirkung hatte - schließlich zeigte das Thermometer minus 30 C. Nach einem Gruppenfoto stapften wir weiter durch den frischen Schnee zum sogenannten Rothloch (ein kleines Niedermoor, welches durch den vor ca. 9.000 Jahren am Dünenkamm entlang fließenden Neckar verursacht wurde).
In Hirschacker, an der Gemarkungsgrenze zu Schwetzingen, wanderten wir entlang der US-Truppenübungsplätze, durch einen Kiefernwald. Auf dem sandigen Boden wachsen vor allen Kiefern, aber auch Buchen, Birken und Eichen. In einer Waldlichtung gab es noch einen letzten Halt und dann waren wir nur noch wenige Schritte von unserem Ausgangspunkt entfernt.
Im gemütlichen Restaurant Birkeneck ließen wir unsere Tour ausklingen. Wir bedanken uns bei allen, die mit uns gewandert sind und würden uns freuen, Euch bei einer unserer nächsten Wanderungen wieder begrüßen zu dürfen.
Eure Wanderführer Silvia und Helmut Treiber.
Nikolauswanderung
Am Sonntag, den 6. Dezember, einen besseren Tag hätten wir uns nicht wünschen können, trafen sich 39 Wanderer am Rathausplatz in Gauangelloch zur Nikolauswanderung. Sankt Nikolaus legte an seinem Ehrentage anscheinend beim Wettergott ein gutes Wort für uns ein, die himmlischen Schleusen blieben während der gesamten Wanderung geschlossen.
Kurz nach 11.00 Uhr machten wir uns über die Ochsenbacherstrasse, vorbei an der Grundschule in Richtung Ochsenbach auf den Weg. Auf der Höhe angekommen, überquerten wir den „Kreuzweg“ um über Spitzäckerhohlweg zur Neurott zu gelangen. Hier legten wir die erste Rast ein und unser Wanderfreund Ludwig nutzte die Gelegenheit, uns mit einem hervorragenden Mirabellenschnäpschen zu verwöhnen. Bei relativ guter Sicht konnten man von diesem Standpunkt aus den Fernsehturm auf der Hornisgrinde erkennen. Vorbei am Löchelstein, hier treffen die Gemarkungen Gauangelloch, Gaiberg und Leimen zusammen, über Hirschgrundhütte erreichten wir die Aussiedlerhöfe an der Strasse Ochsenbach und Maisbach. Hier erwarteten uns bereits Ingrid und Martina mit dem wieder hervorragend zubereiteten Glühwein.
Nach entsprechender Aufwärmzeit machten wir uns auf die letzte Etappe in Richtung Ochsenbach, wo wir zum Abschluss bei Anni in der „Hubertusklause“ einkehrten.
Nach einem deftigen Mittagessen wurden wir wieder von den dienstbaren Geistern des Vereins mit Kaffee, Christstollen und Geschenken verwöhnt.
Bei Dunkelheit und einsetzendem Regen machte sich die Gruppe auf den Heimweg nach Gauangelloch. Ein schöner Tag ging mal wieder viel zu schnell zu Ende.
Die Wanderführer Willi Schmitt und Dieter Klingmann bedanken sich bei den Teilnehmern, bei Ingrid und Martina und allen die zum Gelingen des Tages beigetragen haben, und wünschen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.
d.k.
Im Großen Wald bei Zuzenhausen
Trotz vorausgesagter nasser, trüber Wetterverhältnisse kamen am Sonntag, den 8. November 48 unverzagte Gauangellocher Wanderfreunde zusammen, um der Devise „es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ zu folgen und im nördlichen Kraichgau im schmucken Großen Wald der Gemeinden Zuzenhausen und Hoffenheim ein paar schöne Wanderstunden zu verbringen.
Vom Parkplatz aus, der sich beim Mühlengraben nahe der Zuzenhäuser Mühle ganz versteckt im Waldeingangsbereich befindet, starteten wir in einem seichten Anstieg durch den bunt gefärbten Blätterwald hinauf bis zur Grillhütte am Waldesrand. Die sich anschließende freie, lang gezogene Hochfläche bot uns gute Sichtverhältnisse hinüber nach Meckesheim und bis zu unsrer Nachbargemeinde Gaiberg. Zu unserem Glück hatte der Wetterdienst mit seinen örtlichen Prognosen nicht so ganz ins Schwarze getroffen; der Regen blieb fern, und die vorherrschende herbstliche, zart feuchte Kühle war natürlich ein idealer Ersatz.
Sodann auf die gegenüberliegende Seite der Hochfläche wechselnd drehte die Gruppe nun eine Runde im abfallenden Helmsbergwald, um alsbald über eine kurze, aber für Kraichgauverhältnisse heftige Steigung wieder zur Hochfläche zurück zu gelangen. Mit Daisbach im Blickfeld verlief der Weg durch brachliegende Felder und Wiesen hinunter in tiefere Gefilde, bis wir mit der Ankunft am Nonnenwald und dem sich anfügenden Kalkofen das gen Hoffenheim verlaufende Randgebiet des Großen Waldes erreicht hatten. Mit der Ankunft an der Grillanlage Kalkofenhütte tat sich das Gelände auf, wobei wir uns aber in einer Kehrtwende in die Höhen und den mittleren Bezirk des Forstes zurückbegaben. An der Wegkreuzung nahe der Kriegsweghütte führte die Route ins Elsenztal. Die Freude einiger bereits hungrig gewordener Weggefährten, mit dem Eintreffen am Waldrandwohngebiet schon in Zuzenhausen zu sein, schwand, da uns nämlich Hoffenheim zu Füßen lag. Beruhigenderweise ging es nun auf direktem Wege über die Waldgrenzregion, die zum Elsenztal hin abfällt und sich zwischen den beiden Orten dahinzieht, zum Ausgangspunkt zurück.
Im Gasthaus Wiesengrund in Zuzenhausen kehrten die Wanderfreunde zum Abschluss ein und ließen den Tag bei guter, wohlverdienter Bewirtung und bester Laune ausklingen. Die Wanderführerinnen Silvia Treiber und Claudia Helleis bedanken sich für die rege Teilnahme an ihrer Tour.
Herbstliche Planwagenfahrt
Da unsere Planwagenfahrt im Mai dieses Jahres so schön war und guten Anklang fand, hatten wir damals beschlossen im Herbst nochmals eine solche durchzuführen.
Am Samstag Nachmittag , den 24.10. war es dann soweit. Unter dem Motto „ Moscht, Weck, Worscht“, fuhren wir mit herbstlich geschmückten Planwagen, gezogen von dem Oldtimer-Traktor unseres Aktiven Willi Schmitt, vom Miltner-Hof in Richtung Meckesheim.
Bei guter Unterhaltung fuhren wir – meist auf Feldwegen – durch die herbstliche Landschaft. Das Wetter war an diesem Tag recht schön, so dass die herbstliche Farbenpracht voll zur Geltung kam.
Zwischen Meckesheim und Mauer machten wir auf einem sonnigen Platz Rast, um unserem Motto gerecht zu werden. Schnell war unser Planwagentisch mit „Moscht,Weck,Worscht“ gedeckt und wir langten kräftig zu.
Nach dieser kulinarischen Stärkung ging es dann weiter Richtung Bammental. Zwischen Bammental und Gauangelloch legten wir nochmals eine Rast ein, um uns nochmals an den mitgeführten Getränken zu laben.
Am späten Nachmittag trafen wir wieder im Miltner-Hof ein. Bei guter Bewirtung schlossen wir dort einen gelungenen Herbst Nachmittag ab.
Wir bedanken uns bei Willi Schmitt, der uns mit seinem Traktor durch die Landschaft zog, sowie bei Bernhard Miltner, der uns seinen Planwagen wieder zur Verfügung gestellt hat.
Teilnehmer: Fritz Schwarz, Dieter Klingmann, Peter Dahl, Günter Arnold, Horst Ziegler, Willi Schmitt, Richard Bader.
Im Pfälzerwald bei Eußerthal
Leicht bedecktes, kühles Wetter und ein regenfreier Himmel; der Tag bot den 28 Gauangellocher Wanderfreunden, die am Morgen des 11. Oktobers 2009 gemeinsam in den Pfälzerwald nach Eußerthal nördlich von Annweiler fuhren, ideale Voraussetzungen, um vielversprechende Wanderstunden in den ausgedehnten Weiten und der erholsamen Stille der herrlichen Pfälzerwald-Region zu verbringen.
Entlang des Dörenbaches begann die Route im Talgrund des Birkentales, das sich tief eingebettet zwischen bewaldeten Berghängen ganz seicht ansteigend dahinzog. Am „Waldhäuschen“ schließlich erinnerten wir uns daran, weshalb dieses schöne Fleckchen Erde auch Pfälzer Berge genannt wird; stetig ging es jetzt im Gänsemarsch über einen schmalen Pfad hinauf und hinauf, unaufhörlich, das Quellgebiet des Dörenbaches durchquerend, bis der Scheitelpunkt an der Wegspinne „Am Kirschbaum“ erreicht war. Somit auf der Hochstraße einer Bergkammkette angekommen, setzte die Gruppe beschwingt ihren Weg fort. Bei der Schutzhütte „Am Fresswasen“ machten wir dem Namen der schönen Anlage alle Ehre und legten eine ausgiebige Mittagsrast unter Gottes freier Natur ein.
Frisch gestärkt setzte die Crew ihren Marsch auf der Höhenstraße fort und bewältigte nun den gemäßigten Anstieg zur höchsten Erhebung der Wanderung, dem „Forsthaus Taubensuhl“, „mit links“. Mit der Gewissheit, den längsten Teil der Wegstrecke nun zurückgelegt zu haben, wurden wir von unserem inneren Motor weiterhin bei guter Laune gehalten und marschierten Schritt für Schritt die Bergeshänge hinunter. In der Siebeldinger Hütte wurde eine Getränkepause eingelegt, bevor wir letztenendlich über das Dürren-Tal von dessen Quellenregion bis zum seicht auslaufenden Talgrund an unserem Ausgangpunkt wieder angekommen waren.
Im Gasthaus Wappenschmiede in Albersweiler kehrte die Gesellschaft bei bester Bewirtung ein und ließ den Tag frohgemut ausklingen.
Den Wanderführern Irene und Horst Ziegler sei für ihre Bemühungen und die tolle Tour, die eine Wohltat für Leib und Seele war, herzlich gedankt.
Im Kleinwalsertal
Mit viel guter Laune im Gepäck starteten 48 Gauangellocher Wanderfreunde am Morgen des 25. September per Reisebus in ein erlebnisreiches Wochenende. Nach einer angenehmen Fahrt erreichten wir am frühen Nachmittag unser Ziel Riezlern im Kleinwalsertal. Die Appartements im Sport- und Familienhotel wurden belegt, und nach kurzer Ruhepause formierte sich ein Teil unserer Gesellschaft bereits zur ersten Wanderung, wohingegen sich der andere Teil zum Verbleib im und um den Ort entschloss.
Abermals die Vorzüge des Busfahrens nutzend ließ sich die Wandergruppe von ihrem „Fahrdienst“ zum Einstieg in die Breitachklamm zur Kasse Tal nahe Tiefenbach befördern. Als eine faszinierende Wanderung präsentierte sich nun der Weg durch die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas, die am Fuße des Engenkopfes erst in den letzten Jahrtausenden durch Abschmelzen des Breitachgletschers entstand, indem das Gestein durch die enorme Kraft des Wassers regelrecht durchsägt wurde. Die mächtigen, schroffen Felsformationen unter, über und um uns herum und das rauschende, abschüssige Wildwasser der Breitach, die sich durch die Klamm dahinzwängt, ließen fast so etwas wie Ehrfurcht vor diesem Naturdenkmal aufkommen. Schließlich weitete sich die Schlucht zu einem bewaldeten Tal, in dem die Breitach wieder eine „normale“, steinige Gebirgsflussbettform mit Tiefen und Untiefen einnahm. Bevor uns der schöne Weg entlang des Ufers bis nach Riezlern zurückführte, fiel uns unterwegs am Rande des Flusses eine Kuriosität ins Auge: eine große, steinige Plattform war regelrecht übersät mit aufgetürmten Steinen und wirkte wie eine Stadt, die aus hunderten von Steinstürmchen aller Größen bis zur Mannsgröße errichtet war; eine wirklich ausgefallene, witzige Idee!
Mit einem gemütlichen Beisammensein und Abendessen ging der Tag zu Ende.
Am darauf folgenden Morgen machten sich die Wanderfreunde nach dem Frühstück zur großen Wanderung bereit. Das Wetter sollte wie am Tag zuvor viel versprechend werden, eitel Sonnenschein und angenehme Temperaturen waren vorausgesagt. Zu Fuß ging es zur Talstation der Kanzelwandbahn, und in Sechspersonenkabinen schwebte die Crew nun nach und nach hinauf in immer höhere Gefilde, durch den Nebel hindurch, bis sich die Wolken wieder auftaten und ringsherum ein wunderbares, seelenbefreiendes Panorama der Alpengipfel zu sehen war. Nach dieser Fahrt des Einstimmens auf unsre bevorstehende Wandertour genoss die Truppe auf dem angekommenen Gundkopf (1949 m), nun befreit von der Enge der Gondel den tollen Rundblick und teilte sich sodann in zwei Gruppen auf, wobei sich die zahlenmäßig größere Gruppe die längere Route vornahm.
Aufmerksamkeit beim Gehen, Trittsicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme waren angesagt, da sich die Wanderung über eine lang gezogene, zusammenhängende Kammlinie erstreckte, die wenig Nebeneinanderherlaufen erlaubte.
Über steinige Pfade, meist beidseits flankiert von abschüssigen Hängen in Form von Geröllfeldern, zerklüfteten Felsmassiven und zu dieser Jahreszeit bereits viehlosen Hochweideflächen verlief die Route über den Gundsattel hinauf zum Fellhorn (2038 m) und weiter über den Schlappoldkopf (1968 m) zum Söllerkopf (1925), wobei sich An- und Abstiege in halbwegs heftiger Form die Waage hielten. Die herbstliche Sonne schien herrlich auf die Bergeshöhen herab. Ganz gleich, ob es die Silhouette einer Bergkette oder der Enzian oder die Silberdistel am Wegesrand war, immer wieder luden neue Standpunkte zu herrlichen Betrachtungen der Bergwelt ein. Beim Söllereck (1706 m) sodann stand uns ein Abstieg über einen anspruchsvollen Klettersteig bevor, nach welchem wir ebenso den Berggrat überwunden hatten. Mit Erreichen der Waldregion wurde der Weg breiter, sodass ein Nebeneinanderherlaufen wieder möglich war und die Gesellschaft ebenso ihr Tempo steigerte. Ziemlich bald stand wie herbeigewünscht das Berggasthaus Schönblick da, in dem eine wohlverdiente Getränkepause eingelegt wurde. Gut gestärkt ging es hernach auf direktem Wege nach Riezlern zurück.
Die kleine Wandergruppe, die sich für eine kürzere Bergtour entschied, folgte zunächst dem Gratweg zum Gundsattel und zweigte sodann hinunter zum Blumen -und Wanderlehrpfad ab, über den sie vorbei an der Bierenwangalpe die Bergstation Schlappoltsee erreichte. Nach einer kurzen Fahrt mit der Fellhorn-Gipfelbahn zur Fellhorn-Gipfelstation lief die Gruppe über den Gratweg zum Gundkopf zurück und genoss letztendlich die gemütliche Abfahrt mit der Kanzelwandbahn hinunter nach Riezlern.
Die Nichtwanderer ließen sich von unserem „Fahrdienst“ nach Oberstdorf chauffieren und verbrachten dort einen angenehmen Tag bei Bummel, Spaziergang und Kaffee.
Bei guter Bewirtung und einem geselligen Beisammensein erlebten wir einen schönen Abend.
Am nächsten Morgen hatten die Ausflügler nach dem Frühstück genügend Zeit, sich vor der Heimfahrt in Riezlern noch ein wenig umzuschauen. Einige nutzten die Zeit zum Kirchengang.
Danach hieß es, von den Bergen Abschied nehmen. Auf ging`s in Richtung Heimat. In der Stadt Schwäbisch Hall legten wir einen Zwischenaufenthalt ein. Malerische Fachwerkhäuser, kleine Gässchen, die mächtige romanisch-gotische Kirche St. Michael und ländliche Romantik luden zum Verweilen ein.
Im Gasthof „Hirsch“ in Schwäbisch-Hall-Hessental kehrten wir bei guter Bewirtung zum Ausklang unseres Ausflugswochenendes ein.
Wohlbehalten und ohne „Ausfälle“ kamen wir, bereit zu neuen Taten, am Sonntag Abend in Gauangelloch wieder an.
Dem Organisationsteam, allen Wanderführern, Transporteuren, Frühstücksspendern, Verpflegungsspendern, und allen, die den Ausflug in irgendeiner Weise unterstützt haben, herzlichen Dank.
Wanderung auf dem Nordrandweg HW 1 von Hechingen nach Spaichingen vom 2.09. bis 5.09.2009
Am Mittwoch den 2. September trafen sich wieder die Wanderfreunde Richard Bader, Peter Dahl, Dieter Klingmann, Fritz Schwarz, Klaus Unterleiter und Horst Ziegler am Heidelberger Hauptbahnhof, um mit der Bahn nach Hechingen, dem Ausgangsort unserer diesjährigen Wanderung zu fahren.
Gleich nach Ankunft folgten wir dem „blauen Dreieck“, das uns über den Neuberg (622 m), Hausterberg (697 m) nach Jungingen führte. Der Ort wurde im letzten Jahr durch die reißende Killer stark verwüstet. Hier treffen wir auf den eigentlichen Wanderweg HW 1 mit dem „roten Dreieck“. Auf befestigten Waldwegen und Fußpfaden erreichen wir nach einem recht mühsamen Anstieg den 854 m hohen Himberg. Von diesem Punkt hat man einen schönen Blick auf das Killertal und auf die Burg Hohenzollern. Bei gutem Wetter geht es weiter am Albtrauf entlang und kommen zum Raichberg, wo sich unser erstes Nachtquartier, das Wanderheim „Nägelehaus“ befindet.
Der nächste Tag überraschte uns mit regnerischem Wetter, aber es hilft nichts, wir müssen die 2. Etappe nach Laufen in Angriff nehmen. Vom Backofenfels geht es entlang des Traufs zum „Zeller Horn“. Von diesem Aussichtspunkt aus hat man den schönsten Blick auf die gegenüberliegende Burg Hohenzollern. Entlang des Traufs fallen uns immer wieder Felsklötze auf, die nach außen kippen und langsam talwärts rutschen. Entlang der Hangkante wandern wir weiter zum Blasenberg (886 m) und hinunter zur freudig erwarteten Stichwirtschaft. Aber wie sollte es anders sein, das Gasthaus war geschlossen. Dies war überhaupt ein Problem, auf der ganzen Strecke waren sämtliche Einkehrmöglichkeiten nicht geöffnet. Für einen so bekannten Wanderweg eigentlich keine gute Werbung. Über Wiesen und vorbei an Bauernhöfen Richtung Burgfelden geht es in Serpentinen hinauf zum Zillhauser und Burgfeldener Böllat. Imponierend sind immer wieder die wunderschönen Aussichten, die uns auf der ganzen Wegstrecke begleiteten, Nach einigen Kilometern kommen wir in den Albstädter Ortsteil Laufen, dem heutigen Etappenziel. Hier übernachteten wir in dem urigen Landgasthof „Schalksburg“.
Der 3. Tag weckt uns mit Sonnenschein, was unsere Stimmung bedeutend verbessert, denn heute steht die härteste Etappe mit 27 km und ca. 1000 Höhenmetern bevor. Also wird noch kräftig gefrühstückt, um anschließend auf einem Fußpfad zum Hörnle und Lochenpaß zu wandern, wo wir beim Gipfelkreuz einen herrlichen Rundumblick genießen können. Nach einem recht steilen Abstieg beginnt nun ein 2 km langer Aufstieg auf den Plettenberg mit einer Höhe von 1002 m. Hier angekommen, sieht man schon den riesigen Steinbruch des Zementwerks Dotternhausen. Und wie bestellt, erfolgte beim Vorbeigehen eine imposante Sprengung. Leider war es jedoch mit dem schönen Wetter vorbei und es begann zu regnen, und das ausgerechnet zu Beginn des richtig steilen Abgangs hinunter nach Ratshausen. In der Mitte des Abstiegs öffnete der Himmel sämtlichen Schleusen, so dass wir mit größter Mühe den Ort erreichten. Von Ratshausen ging es weiter zum 3 km entfernten Dorf Deilingen, wo wir uns wegen des strömenden Regens entschlossen, für diesen Tag die Wanderung zu beenden. Mit dem Bus fuhren wir die restlichen Kilometer zu unserem 3. Etappenziel nach Gosheim.
Die letzte Etappe führte uns bei überraschend blauem Morgenhimmel steil bergan zum 1001 m hohen Aussichtspunkt Kehlen, vorbei an der Gosheimer Kapelle, dem „Quirins Kirchlein“ zum Himmelstein, wo sich auch ein bekannter Segelflugplatz befindet. Nun verlassen wir den Nordrandweg HW 1 und wandern auf dem Heuberg-Allgäu-Weg HW 9, auch Teil des berühmten Jakobuswegs weiter. Vorbei an einem Startplatz für Drachen- und Gleitschirmflieger erreihen wir den Dreifaltigkeitsberg mit dem bekannten Clarentiner Kloster. Nun geht es auf HW 9 bergab und erreichen nach 5 km unser Endziel, die Stadt Spaichingen.
Eine anspruchsvolle, aber schöne Wanderung war wieder einmal zu Ende.
Schönes Wanderer Sommerfest
Mit Frohsinn, Freude und vielen heiteren Gesprächen feierte die Abteilung Wandern als bunt gewürfelte Gemeinschaft am Samstag, den 8. August in der Grillhütte am Gauangellocher Waldsportplatz ihr alljährliches Sommerfest. Viele waren der Einladung gefolgt, aktive Wanderer als auch unsere Senioren, die Ehemaligen, die bei der Pflege der Gemeinschaft immer noch gerne dabei sind. Bei Speis, Trank und Unterhaltung verging eine laue, schöne, kurzweilige Sommernacht.
Herzlichen Dank allen , die bei den Vorbereitungen und beim Abbau ihre Hilfe zur Verfügung stellten.
Ebenso herzlichen Dank den Kuchenstiftern, allen helfenden Händen während und am Ende des Abends, die überraschenderweise so mit angepackt haben, dass die Abbauarbeiten am Tage danach in kurzer Zeit getätigt waren.
Wanderung im Eiterbachtal
Am 19. Juli trafen sich 29 Gauangellocher Wanderfreunde, um trotz schlechter Wetterprognose das unter Naturschutz stehende Eiterbachtal zu erkunden. In Fahrgemeinschaften fuhren wir über Neckarsteinach, Schönau und Heiligkreuzsteinach nach Eiterbach und parkten beim Gasthof „Zur Goldenen Krone“.
Einer der Wanderführer ist im Sternzeichen des Wassermannes geboren und so war auch das Wetter. Bei Dauerregen ging es nach einem kurzen steilen Anstieg, auf bequemen Waldwegen, um den Heißenberg und die Stiefelhöhe zur Spiel- und Liegewiese „Lichtenklinger Hof“. Ab jetzt begleitete uns der Eiterbach durch eine abwechslungsreiche Wiesen- und Waldlandschaft, in der wir auf einer kleinen Lichtung eine Vesperpause einlegten. Der Wettergott hatte mit uns ein Einsehen und es regnete weder auf das Essen, noch in die Getränke.
Gut gestärkt ging es weiter zum Lichtenklinger Hof, eine 1387 erbaute Wallfahrtskapelle, die seit dem 16. Jahrhundert verfallen ist. Stille Gedanken, dass der Regen aufhören solle wurden leider nicht erhört. Über einen verwunschenen Steig, wo es schon verführerisch nach Pilzen roch, erreichten wir den Gipfel der Stiefelhöhe mit 584 m. Auf wieder breiteren Waldwegen ging es zügig zur „Steinernen Bank“, der Himmel riss für kurze Zeit auf und wir hatten bei herrlichem Sonnenschein einen schönen Blick ins Eiterbachtal.
An der Stiefelhütte vorbei, durch Nebelschwaden, die dem Wald schon ein leicht herbstlichen Anstrich gaben, ging es zurück zu unserem Ausgangspunkt.
Die nasse Kleidung war schnell gewechselt, um im Gasthof „Zur Goldenen Krone“ bei gutem Essen und Trinken den Wandertag ausklingen zu lassen.
Die Wanderführer bedanken sich bei Allen, besonders bei den Neulingen, für ihre Teilnahme und hoffen, dass ihnen die Wanderung gefallen hat
23. Stadtwandertag in St. Ilgen
Bei schönsten sommerlichen Temperaturen fand in St. Ilgen am 21. Juni im Rahmen des Leimener Gemeindesporttages der Leimener Stadtwandertag statt, an dem die Gauangellocher Wanderfreunde mit einer Gruppe von 19 Personen teilnahmen.
Die uns mittlerweile vertraute, landschaftsmäßig ansprechende und angenehme Wanderstrecke, die sich vom St. Ilgener Waldstadion aus über den Trimm-dich-Pfad, freie Flur, den Dannhecker Wald bei Walldorf und den Forst Bandholz bei Sandhausen bis zurück zum Waldstadion erstreckte, bescherte uns einen schönen, unbeschwerten Tag in Gottes freier Natur.
Als zahlenmäßig größte Wandergruppe gingen wir aus dem Stadtwandertag hervor. Dem Bürgeramt St. Ilgen als Veranstalter und den Vereinen TV Germania, FC Badenia St. Ilgen, MSC St. Ilgen, SK Neptun, ARV St. Ilgen, DRK Leimen und SSV St. Ilgen für ihre Mühe, Organisation und Bewirtung herzlichen Dank.
Claudia Helleis, Abteilungsleiterin
Donau-Radweg von Donaueschingen nach Ulm
17. Juni bis 20. Juni 2009
Etwas später als in den vergangenen Jahren machten sich Richard Bader, Peter Dahl, Dieter Klingmann, Fritz Schwarz und Horst Ziegler am Mittwoch, den 17. Juni mit der Bahn auf nach Donaueschingen. Die Route führte uns in diesem Jahr von der Donauquelle nach Ulm.Bei strahlendem Sonnenschein und einer kurzen Stadtrundfahrt ging es zum Park des Schlosses der Fürsten zu Fürstenberg, wo sich die offizielle Donauquelle befindet. Von hier ging es weiter zur eigentlichen Geburtsstätte der Donau, dem Zusammenfluss der Flüsschen Brigach und Breg. Nach einem alten Spruch bringen diese die Donau zu Weg. Dieser Spruch klärt jedoch nicht den genauen Ursprung der Donau, des zweitgrößten Flusses Europas. Die Breg führt mehr Wasser und ist länger als die Brigach. Nahe Furtwangen wurde deshalb an der Bregquelle ein Stein mit der Inschrift „Donauquelle“ eingelassen. Der Streit zwischen Donaueschingen und Furtwangen wurde so entschieden, dass die offizielle Donauquelle in Donaueschingen verblieb und die Quelle der Breg als Donauursprung in den Landkarten verzeichnet wurde.
Nun geht es weiter über Pfohren, Geisingen nach Immendingen, wo die Donau, kaum zu einem stattlichen Fluss entwickelt, von magischen Kräften unter die Erde gesogen wird. Gurgelnde Geräusche und kleine Strudel lassen erkennen, dass die Donau im Erdboden versickert. Der Grund für dieses Naturschauspiel liegt in der Wasserdurchlässigkeit der Kalksteinschicht. In einem weit verzweigten Höhlensystem bahnt sich ein Teil des Wassers seinen Weg in den Aachtopf, um anschließend als Aach in den Bodensee zu fließen, der andere Teil kommt wieder bei Möhringen zutage und fließt als Donau weiter.Der Weg führt uns weiter über Möhringen, Tuttlingen nach Mühlheim. das wir nach einem kurzen, aber sehr steilen Anstieg erreichen. Der historische Stadtkern liegt auf einem Felsvorsprung über der Donau und wird noch heute von überbauten Stadtmauern umschlossen. In den verwinkelten Gässchen fanden wir das urige Gasthaus „Zur Linde“, wo wir übernachteten.Der nächste Tag erwartete uns wieder mit strahlend blauem Himmel, so dass es trotz einiger Steigungen recht zügig Richtung Beuron weiterging. Hier besichtigten wir die Erzabtei, die bereits Ende des 11, Jahrhunderts gegründet wurde. Die Benedektinerabtei ist Zentrum von Kunst und Wissenschaft und betreibt sogar ein eigenes Elektrizitätskraftwerk. Nach Besichtigung der sehenswerten Klosterkirche radelten wir über Hausen, Gutenstein nach Sigmaringen, wo uns schon von weitem das fürstlich-hohenzollerische Schloss begrüßte, welches beeindruckend auf einem Felsen über der Donau thront. Nun steuerten wir das 2. Etappenziel über Scheer und Mengen das Städtchen Riedlingen an. Im Gasthof „Zum Hirsch“ fanden wir auch umgehend unser Nachtquartier. Da das Wetter immer noch sehr schön war, unternahmen wir noch einen Rundgang durch das malerische Fachwerkstädtchen. Das Rathaus, ein markantes Gebäude mit Staffelgiebeln, erbaut 1447, diente früher als Korn- und Lagerhaus, beherbergt auf dem Dach ein Storchennest, bewohnt von 3 Störchen und Jungtieren. Auf dem Marktplatz fand gerade ein durch die örtliche Geschäftswelt organisiertes Fest statt, so dass auch für unsere Unterhaltung zum Tagesabschluss gesorgt war.
Der folgende Tag bescherte uns leider regnerisches Wetter, aber es führte kein Weg vorbei, wir mussten weiter. Unser Etappenziel heißt Blaubeuren. Über Zwiefaltendorf, vorbei am beeindruckenden Münster Obermarchtal und Munderkingen erreichten wir Ehingen bei inzwischen strömenden Regen. Hier verließen wir die normale Route und erreichten über Schelklingen, hier befindet sich ein Zweigwerk der Heidelberger Cement AG, Blaubeuren. Der Regen hatte sich inzwischen verzogen, so dass wir noch den berühmten Blautopf besichtigen konnten. Der Blautopf ist eine Karstquelle und bildet den Abfluss der Blauhöhle im Blauhöhlensystem. Der trichterförmige Quelltopf mit einer Tiefe bis zu 21 Metern entstand aufgrund des hohen Wasserdrucks. Die intensive blaue Farbe entsteht durch die Streuungseigenschaften des stark kalkhaltigen Quellwassers. Das riesige Höhlensystem ist heute nur zum Teil erforscht. Sehenswert ist auch das Benedektinerkloster aus dem 11. Jahrhundet.
Nach derartigen Eindrücken und einem guten Frühstück erreichten wir auf der letzten Etappe die Stadt Ulm mit dem weltberühmten Münster. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt traten wir die Heimfahrt mit der Bahn an. Leider war unsere Tour nach 255 km wieder viel zu schnell zu Ende.
d.k.
Wanderung am 14.06.09 in Neckargerach
25 Wanderer trafen sich um 8.30 Uhr um bei idealem Wanderwetter gemeinsam unsere 2 Täler Wanderung zu erleben.
Zu beginn unserer 15 Km langen Tour stand gleich ein Konditionstest an, es war ein Anstieg auf einem Urwald ähnlichen Pfad von 28% Steigung zu bewältigen, an dessen Ende ein nicht vorhandener Ententeich war, dafür eine Bank die zur ersten Kurzrast einlud. Weiter verlief unsere Wanderung auf breiten Waldwegen Berg auf und Berg ab durch wunderschönen Mischwald entlang dem Seebach Tal. Ein Felsensteig führte uns nun hinab, wo sich Seebach Tal und Weisenbach Tal treffen. Über eine Brücke über den Seebach wechselten wir in das Weisenbach Tal, hier folgten wir auf der Erbherzog - Friedrichstraße unserer Markierung NG 3 vorbei an der Weisenbach Mühle, der Tal Mühle und einigen schönen Gedenksteinen bis kurz vor Weisenbach diesem Weg. Während der Wanderung durch dieses Tal waren links zum Bach hinunter Natur belassene wild verwachsene Waldstücke zu bewundern. Auch den höchsten Punkt unserer Wanderung hatten wir hier erreicht (443m)
Nach einer ausgiebigen Pause, wobei die Rucksackverpflegung verzehrt wurde und der obligatorische Wanderschnaps gereicht war, führte uns der Weg mit der roten Raute auf der rechten Weisenbach Seite zu unserem Startplatz zurück, wieder vorbei an den Mühlen und unter Begleitung des rauschenden Baches. Nach ca. 5 Stunden hatten wir unseren Ausgangspunkt am Waldsee wieder erreicht.
Drei unserer Wandermädels hatten auch viel Freude an Ihrer verkürzten Tour und dem Aufenthalt am Waldsee wo Sie sich mit Fischbewundern einige Zeit verbrachten.
Der schon zur Tradition gewordene Abschluss fand im Kaffee-Restaurant Haaf statt. Hier konnten wir uns bei gutem Essen und Durst löschen von den Wanderstrapazen erholen.
Wir hoffen, dass allen dabei gewesenen die Wanderung gefallen hat und bedanken uns für Ihre Teilnahme.
Die Wanderführer I. und D. Schmetzer
Bei Waibstadt war die Sonne los
Mit reichlich Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen im schönen Kraichgau wird der 17. Mai einer Gruppe von 32 Gauangellocher Wanderfreunden als herrlicher Tag in Erinnerung bleiben.
Am Waibstadter Sportplatzgelände starteten wir unsere Wanderung zum Großen Wald, der die südlich des Ortes angrenzende, hügelige, freie Flur großzügig umgibt. Der Wald war bald erreicht, und die angenehme Kühle im Schatten der in dunklem Grün stehenden Laubbäume erlaubte uns trotz stetigen Anstiegs ein gleichmäßiges und flottes Vorwärtskommen. Südlich von Daisbach schließlich begann eine Etappe unter Gottes freiem Himmel. Mit viel Sonne über und um uns führte die Route an den Aussiedlerhöfen Ursenbacherhof, Moserhof und Birkenhof vorbei. Gut „eingelaufen“ konnte die schweißtreibende Mittagshitze unserem Elan aber wenig Abbruch tun; außerdem trug die Freude über die wunderschöne, geschwungene Landschaft mit ihren gelb leuchtenden Rapsfeldern, ihren in saftigem Gras stehenden Wiesen und den wie dazwischen gestreuten Wäldchen zu unsrer wohligen Laune bei.
Mit der Ankunft am Fuße des Betteleichwaldes, der sich zwischen Eschelbronn und Daisbach erhebt, legte die Gesellschaft eine ausgiebige Rast ein.
Wieder gestärkt stand uns nun die Rückrunde bevor. Im Schutz der Bäume des Betteleichwaldes und des bewaldeten Galgenberges steuerten wir sodann in einem Auf und Ab die Auenwiesen des Schwarzbachtales nahe Neidenstein an. Parallel zur Fahrstraße und auf direktem Wege ging es im Anschluss im Tal und wieder mit der strahlenden Sonne als Begleitung nach Waibstadt zurück.
Unsre Kurzstreckenwanderer wurden nach ihrer ausgiebigen und gemütlichen Runde vom Waibstadter Arbeiterverein zu deren Vereinsfest spontan eingeladen, ihre Gäste zu sein, wofür sie nochmals herzlich danken.
Im Gasthaus Adler in Waibstadt ließen wir alle bei Speis und Trank den Tag fröhlich ausklingen.
Den Wanderführern Paul Potyondy und Elli sei für ihre gelungene Tour herzlich gedankt.
Gesellige Ausfahrt mit Oldtimer-Traktor und Planwagen
Eine Blitzidee fand ihre Umsetzung. Willi Schmitt, Besitzer eines Lanz - Oldtimer Traktors und Mitglied unserer Mehrtages-Wandergruppe, erklärte sich spontan dazu bereit, eine Planwagenfahrt mit unserer Truppe im Kraichgau durchzuführen.
So war es dann am 09.Mai soweit, dass wir mittags um 14:00 Uhr vom Eulenberg-Hof Miltner aus zu unserer Tour starten konnten.
Der Weg führte uns - meist auf „Grünen-Plan-Wegen“ - in Richtung Oberhof, rund um Oberhof herum, dann nach Schatthausen um dann wieder nach Gauangelloch auf den Eulenberg-Hof zurückzukehren.
Während zwei Stopps an wunderschönen Plätzen mit herrlicher Aussicht auf das Kraichgauer Hügelland, labten wir uns an den mitgenommenen Getränken und Speisen.
Da das Wetter hervorragend mitspielte, herrschte auf dem Planwagen entsprechende Hochstimmung.
Zurückgekehrt auf den Eulenberg-Hof, waren wir bei bester Bewirtung alle der Meinung einen wirklich schönen Nachmittag verbracht zu haben.
Es war ein schönes Erlebnis, die Schönheiten des Kraichgauer-Hügellandes auf verschlungenen Wegen zu genießen. So beschlossen wir, dass dies keine einmalige Sache gewesen war und wir dies mit erweitertem Teilnehmerkreis wiederholen werden.
Unser Dank geht an Willi Schmitt, dass er diesen mal etwas anderen Ausflug ermöglicht hat. Vielen Dank auch an Bernhard Miltner für die zur Verfügung Stellung des Planwagens.
Auf dem Gruppenbild: Willi Schmitt, Peter Dahl, Richard Bader, Dieter Klingmann, Paul Potyondy, Klaus Unterleiter, Horst Ziegler und Fritz Schwarz.
RB
Gauwandertag beim Turnerbund Dilsberg
Am Sonntagmorgen, 19. April, trafen sich wieder zahlreiche Wanderfreunde am Rathausplatz in Gauangelloch, um in Fahrgemeinschaften zum Gauwandertag nach Dilsberg zu fahren. Dort hatten sich bereits mehrere Wandergruppen bei herrlichem Frühlingswetter versammelt. Nach der Begrüßung machten wir uns auf die Wanderroute von 13 km Länge. Vom Startplatz ging es erstmals abwärts auf die K 4200 Richtung Rainbach. Bei der Lochmühle bogen wir nach links von der Straße ab. Entlang des Herrenbaches und des Buchwaldes erreichten wir den ersten Getränkepunkt. Nach kurzer Rast ging es weiter, vorbei an mit blühendem Löwenzahn übersäten Wiesen, durch Wald, der trotz der langen kalten Witterung erstaunlich früh ergrünt ist, und gelangten nach Überquerung der Kreisstraße am Langenzellerbuckel zur Kontrollstelle und Verpflegungsstation. Nachdem wir den erforderlichen Stempel erhalten hatten marschierten wir über Neuhof zum Ausgangsort und gleichzeitig Ziel, den Platz an der Tuchbleiche, unterhalb der Burganlage gelegen. Hier wurden wir gut verköstigt. Zum Abschluss der sehr schönen Wanderung erhielt jeder der 23 Gauangellocher Wanderer eine Erinnerungsurkunde.
Für den gut organisierten Wandertag möchten wir dem Turnerbund Dilsberg herzlich danken.
d.k.


























































































































